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Paul Jaeg Portraet

Paul Jaeg

In Gosau O.Ö. am 1. 2. 1949 geboren,
Besuch der Mittelschule in Burgenland und der
Pädagogischen Akademie in Salzburg,
anschließend Lehrer für Deutsch und Leibesübungen
bzw. Volksbildner in seinem Heimatort.

Im Jahr 1988
beschließt er in einer einsamen Entscheidung
"so etwas wie ein Künstler" zu werden und verfaßt einen Plan,
wie er das verwirklichen kann.

Er nimmt sich vor, den Kunstbetrieb zwischen
Wien und München zu inspizieren und hart zu hinterfragen
und in einem selbstauferlegten, relativ schwierig zu
erklärenden 16 Jahre dauernden Projekt die Ergebnisse
zu einem Bild werden zu lassen.
An dieser weitreichenden Konzeption (CCOU-16) sisi oh you 16
Kunst als Dienstleistung,
Kunst als "Antikuratorenmittel" usw. - arbeitet er bereits 14 Jahre.

Jaeg, welcher selber im medialen Bereich arbeitet,
hat ein angespanntes Verhältnis zu allem,
was über seine Kunst geäußert wird,
aber er versteht die Personen, welche,
wie in Vorchdorf "üppiges Sammelsurium"
oder in Linz "schade um die Farbe" von sich geben;
weiß er doch nur allzu genau,
was er selber noch vor 15Jahren
über solche Kunst gesagt hat.

Es ist möglich, daß auch seine Kunst ein Recht auf eine Existenz hat,
daß damit das Universum der bildhaften Sprache größer wird,
auch wenn man heute noch nicht erkennen kann,
wie weit solche Werke in soziale Strukturen eingreifen,
die Betrachter sensibilisieren können,
da das Sichtbare an der ganzen Konzeption
nur die Spitze eines Eisberges ist, in dem bestimmte Orte,
bedeutende Personen, große und kleine Ereignisse enthalten sind,
welche wie in einem Netzwerk aus Texten, Bildern, Installationen,
Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen ihr spezielles Dasein
und Sosein auf fiktive Art und Weise entwickeln.

Und: Es liegen noch zwei harte Jahre vor ihm,
in denen er sich mit den Angeln der Kunst beschäftigen kann.

Überdies ist sein Verhalten eine einzige Kampfansage an alle,
die in den letzten Jahrzehnten den Wahnsinnigen, den Kindern
und den Schwarzafrikanern deren Bilder gestohlen haben,
Ausbeutung ohne Rücksicht zu scheinheiligen Eigenzwecken,
um schwache Bilder von starken Bildern zu machen.

Prof. Erwin Reiter, Hochschule für Kunst und Gestaltung in Linz schreibt 1991:
"Jaeg ist einer, der ruhig und großflächig seine Bilder gestaltet
und darin klein und mustrig dazwischenfährt."



Das war aber bloß am Anfang so.

Dazu mehr auf der AROVELL Website.
 

Bibliographie

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